Die Izba Pamięci Ziemi Mszczonowskiej (Erinnerungskammer der Region Mszczonowski) wurde am 3. Mai 2010 dank der Zusammenarbeit zwischen der lokalen Regierung und einer lokalen Gruppe von Geschichtsbegeisterten eröffnet, die dort nicht nur ihre Sammlungen ausstellten, sondern auch materiell und physisch an der Einrichtung beteiligt waren. Die Kammer besteht aus vier thematischen Räumen. Der erste, September-Besetzung, enthält Artefakte und Studien über die tragischste Periode in der Geschichte von Mszczonów, den Verteidigungskrieg von 1939 und die Nazi-Besetzung. Während dieser Zeit kam die Hälfte der Bevölkerung der Stadt ums Leben und die Gebäude wurden 85% zerstört. Der zweite Raum ist dem Handwerk von Mszczonow gewidmet, das jahrhundertelang die Richtung der Entwicklung von Mszczonow bestimmte und die Grundlage der Wirtschaft bildete. Die hier versammelten Exponate beziehen sich auch auf die allgemeine Geschichte der Stadt - von den ältesten Zeiten bis zur kommunistischen Periode. Im dritten Raum, der Ruhmeshalle, sind Erinnerungsstücke an die Einwohner von Mszczonow zu sehen, die die Stadt mit ihren Talenten in Polen und der ganzen Welt berühmt gemacht haben. Ein Teil der Ausstellung in diesem Saal bezieht sich auf die Zeit der Teilungen Polens und des Januaraufstands. Der vierte Raum ist ein rekonstruiertes Vorkriegswohnzimmer, das mit den so genannten Mszczonow-Möbeln eingerichtet ist, die im örtlichen Handwerkerkreis hergestellt wurden, in dem die Tischlerbranche sehr stark vertreten war und ist.








































